13. Apr 2008...19:59

Hebräisches Denken, Jüdische und christliche Ethik

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Wie weit geht unser Verständnis für Hebräisches Denken? Wie hebräisch denken Juden im 21. Jahrhundert? Welche Konsequenzen hat das für die konkrete Ethik?

Aktuelles Beispiel Stammzellenforschung: In Israel herrscht eine große Freiheit in der Forschung mit embryonalen Stammzellen: man beruft sich auf den Talmud.

Nach dem Talmud beginnt das menschliche Leben weder durch die Befruchtung von Ei und Samenzelle noch durch die Geburt, sondern am 40. Tag der Schwangerschaft. In dieser Position jüdischer Gelehrter liegt der entscheidende Unterschied zur christlichen Tradition. (aus tagesschau.de: Warum in Israel liberale Regeln gelten)

In christlich geprägten Ländern wie Deutschland tut man sich oft viel schwerer. Man versucht einen „moralischen Spagat“.

Wann beginnt also das Leben?

Gehen die Israelis da zu pragmatisch mit dieser Frage um?

Wie finden wir hier einen ethisch wertvollen (also das Leben achtenden) Weg? 

1 Kommentar

  • wurzelvorstufe

    a) Wir fragen einen Rabbi (Haben wir nicht!)
    b)Wir machen es wie die Hebräer. Die sind ja die Älteren“ und haben Recht. Wenn es sich vor dem Herrn als falsch erweisen sollte,schieben wir es einfach auf Die!
    c) wir machen eine gesellschaftliche Debatte. (nur kommt dabei die Wahrheit raus??? Hat die „Mehrheit“ Recht?)
    d) keine Ahnung!


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