Zitate aus der Psychologie heute (Ausgabe Juli 2009):
„Haben wir eine Situation nicht mehr völlig im Griff, neigen wir dazu, die wenigen uns bekannten Informationen als vollständiger und bedeutsamer anzusehen, als sie es tatsächlich sind.“
„Besinnen wir uns auf Werte und Dinge, die uns wichtig sind, lässt das Gefühl des Kontrollverlustes nach, und unsere Wahrnehmung der Welt kommt wieder ins Lot.“
(aus dem Artikel: Muster geben Halt)
„Stress ist zwar ein natürlicher Teil unseres Alltags, ein Übermaß an negativem Stress kann aber die neuronalen Schaltkreise langfristig stören.“
(aus dem Artikel: Armut schädigt das Gehirn)
„Heranwachsende mit einem übersteigerten Selbstwertgefühl, das schon an Narzismuss grenzt, reagieren auf eine Erniedrigung deutlich aggressiver als Gleichaltrige mit weniger stark ausgeprägtem Ego.“
(aus dem Artikel: Zu Stolz für Niederlagen)
„Paare, die darauf vertrauen können, dass es in der Partnerschaft grundsätzlich gerecht zugeht, müssen nicht von Tag zu Tag für Ausgewogenheit kämpfen.“
(aus dem Artikel: Ignorieren, abwarten, argumentieren)
„Antidepressiva sind akute Schmerzmittel für die Seele. Heilen können sie nicht.“
(aus dem Artikel: Helfen Pillen gegen die Schwermut?)







