Neuland denken

Gestern war ich bei einer Veranstaltung bei der der Film „Neuland denken“ von Daniel Kunle und Holger Lauinger aufgeführt wurde. Ich mag den Film (habe ihn nun zum 3. Mal gesehen) weil er einen sehr krassen und realen Einblick in den Strukturwandel im ostdeutschen ländlichen Raum berichtet – dieses Stimmungsbild macht fast depressiv und zum Glück bleibt er nicht dabei stehen. Ab der Mitte des Films werden Stück für Stück einzelne „Fenster“ geöffnet, Beispiele gezeigt, wie Menschen anfangen mitten in diesem Umbrüchen zu gestalten und Chancen zu sehen. Es sind keine Hurra-Beispiele, keine „großen Sachen“, sondern zeigen auf, was möglich sein könnte. Der Film macht mir sehr Mut mit anderen zusammen in meiner Stadt und Region nach Möglichkeiten zu suchen. Ich könnte mir auch vorstellen den Film in den nächsten Monaten in Meiningen zur Aufführung zu bringen.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion (u. a. mit dem Journalisten und Filmemacher Holger Lauinger, dem Bürgermeister von Suhl und 2 Bundestagsabgeordneten) hörte ich von 2 Modellen, die ich beachtenswert empfinde und für eine weitere Entwicklung von Meiningen interessant sein könnten:

Das eine ist der sog. Bürgerhaushalt und stellt eine neue Art der Bürgerbeteiligung dar. Und das Zweite ist das Konzept von „Shared Space“, das in Deutschland in der Gemeinde Bohmte umgesetzt wird. Shared Space beinhaltet neue Ausgangspunkte für den Gebrauch, den Entwurf und die Unterhaltung unserer Strassen und öffentlichen Räume und hebt die herkömmliche Trennung der verschiedenen räumlichen Funktionen auf.

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