Musik in Meiningen

Rob Berg ist ein Weltreisender in Sachen Musik. Der Kanadier verweilt in der Regel mehr Zeit in unterschiedlichen Ländern als im heimischen Chilliwack. Sein
e Lieder han
deln von Leidenschaft – inspiriert durch den Glauben an seinen Gott. Er begleitet seine selbstgeschriebenen Lieder mit Gitarre oder Klavier. Musikalisch geht es in die Richtung Folkrock und Balladen.
Diese gute Nachricht lautet: Rob macht Station in Meiningen und zwar am Mittwoch, 10. November 2010 im 19.30 h in der Bethel-Kapelle (Kasernenstr. 5). Und die nächste gute Nachricht lautet: Der Eintritt ist frei.
Dieser Konzertabend macht Mut – für Glaubende, Zweifende, Suchende. Also für alle, die selbst noch auf der Reise sind.
Ich freue mich drauf!
(Hier der Flyer zum Mitnehmen: In-Love-War-Fire-post-2)
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Ein bisschen drängeln…

Es sind nur noch drei Jahre bis zur nächsten Bundestagswahl. Wir brauchen nicht nur politische Alternativen, sondern auch Gesellschaftliche. Die Gedanken um das Bedingungslose Grundeinkommen, sind sicherlich das Ende der Fahnenstange oder das Paradies. Es ist vielmehr ein Weg, neue Richtungen und Perspektiven zu eröffnen. Gerade auch auf dem Gebiet unserer politischen Kultur. Ich sehe eine realistische Chance, dass die Parteien- und Lobbyisten-demokratie dadurch aufgeweicht werden könnte. Jedenfalls ist es noch ein langer Weg.

Vor einiger Zeit kam ein sehenswertes Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt heraus, das ein guter Aufhänger für eine weitere Diskussion sein könnte: Der Film mit dem schlichten Namen: GRUNDEINKOMMEN.

„Ein Film über das Zukunftsthema, das jeden angeht. Eine neue Art von Einkommen, bedingungslos für alle. Das löst Emotionen auf und viele Fragen. Mehr Möglichkeiten zur eigenen Initiative? Oder der Untergang der Leistungsgesellschaft? Und wie soll es bezahlt werden? Der Film mischt Festgefahrenes auf, zeigt Überraschendes, lässt mit- und weiterdenken. Nehmen wir das Ganze doch einmal persönlich. Der Film folgt der Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, einer Idee, die neue Energien in alle gesellschaftliche Bereiche bringt.“

Dieser Film wird am kommenden Freitag, 05. Febr. 2010 um 19.30 h im Workflow Meiningen (Nonnenplan 7, 2. OG) aufgeführt. Und dazu lade ich (nicht nur die Fans des Grundeinkommens) herzlich ein.

Mal intensiver über Jesus nachdenken

Einen theologischen Leckerbissen bietet vom 29. bis 31. Januar 2010 die Pionierakademie in Meiningen. Klaus Berger hält eine Wochenendvorlesung in Christologie. Klaus Berger ist den aufmerksamen Lesern dieses Blogs sicherlich ein Begriff, da ich schon einige Zitate aus seinem Buch „Jesus“ von ihm verarbeitet habe (siehe Beiträge „Gott ist peinlich“ und „Jesus und die Altruisten“). Klaus Berger ist keine unumstrittene Person. Er kann provozieren und kann kann mitunter recht katholisch daher kommen. Es gibt Gebiete wo ich ihm gänzlich widersprechen würde und es gibt Aussagen und Herleitungen bei denen ich sagen kann, dass ich noch nie so geniale Sachen gelesen haben. Also zusammengefasst: Klaus Berger lässt einen nicht kalt, er bürstet gegen den Strich. Irgendwas in der Richtung wird uns auch in Meiningen erwarten. Nähere Infos zur Veranstaltung gibt es hier. Für diejenigen, die kein ganzes Wochenende investieren wollen (warum eigentlich nicht?), gibt es auch noch eine kostenlose Abendveranstaltung zum Thema „Was können moderne Menschen mit Jesus anfangen?“.

Götz Werner kommt nach Meiningen

…hoffentlich, vielleicht in 2010.

Ich würde gerne einen der deutschen Vordenker zum bedingungslosen Grundeinkommen nächstes Jahr nach Meiningen holen. Heute morgen habe ich mit der Kommunikationsagentur gesprochen, die die Anfragen sondiert und habe die Eckdaten eines möglichen Vortrags erfahren. Jetzt gilt es die entsprechenden Partner zu finden.

Interessantes aus Meiningen

Viel zu schreiben gab es an dieser Stelle in letzter Zeit ja nicht – das wirkt sich natürlich auch deutlich auf die Besucherzahlen aus. Deshalb danke an die letzten Leser für die Treue und das Durchhalten.

Heute habe ich das Bedürfnis von einem Treffen zum berichten, das kürzlich in Meiningen stattfand:
In Meiningen gab es ein Treffen deutscher Coworking-Initiativen. Einen kleinen Einblick über das Treffen und das, was coworking sein kann liefert dieser Filmbeitrag:

Neuland denken

Gestern war ich bei einer Veranstaltung bei der der Film „Neuland denken“ von Daniel Kunle und Holger Lauinger aufgeführt wurde. Ich mag den Film (habe ihn nun zum 3. Mal gesehen) weil er einen sehr krassen und realen Einblick in den Strukturwandel im ostdeutschen ländlichen Raum berichtet – dieses Stimmungsbild macht fast depressiv und zum Glück bleibt er nicht dabei stehen. Ab der Mitte des Films werden Stück für Stück einzelne „Fenster“ geöffnet, Beispiele gezeigt, wie Menschen anfangen mitten in diesem Umbrüchen zu gestalten und Chancen zu sehen. Es sind keine Hurra-Beispiele, keine „großen Sachen“, sondern zeigen auf, was möglich sein könnte. Der Film macht mir sehr Mut mit anderen zusammen in meiner Stadt und Region nach Möglichkeiten zu suchen. Ich könnte mir auch vorstellen den Film in den nächsten Monaten in Meiningen zur Aufführung zu bringen.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion (u. a. mit dem Journalisten und Filmemacher Holger Lauinger, dem Bürgermeister von Suhl und 2 Bundestagsabgeordneten) hörte ich von 2 Modellen, die ich beachtenswert empfinde und für eine weitere Entwicklung von Meiningen interessant sein könnten:

Das eine ist der sog. Bürgerhaushalt und stellt eine neue Art der Bürgerbeteiligung dar. Und das Zweite ist das Konzept von „Shared Space“, das in Deutschland in der Gemeinde Bohmte umgesetzt wird. Shared Space beinhaltet neue Ausgangspunkte für den Gebrauch, den Entwurf und die Unterhaltung unserer Strassen und öffentlichen Räume und hebt die herkömmliche Trennung der verschiedenen räumlichen Funktionen auf.