Wahrscheinlich kein Gott in Deutschland

Vor einiger Zeit lief in Großbritannien eine Buskampagne von Atheisten („There is probably no God…“).  Eine ähnliche Kampagne wollen Atheisten nun auch in Deutschland starten. Doch das scheint gar nicht einfach. Die Busunternehmen haben kein Interesse daran, ihre Busse mit atheistischer Werbung zu bekleben. Also entschied man sich einen eigenen Bus zu chartern und mit ihm durch Deutschland zu touren. Was ist lustig finde, ist dass die deutschen Atheisten, da nach etwas gründlicher sind als ihre britischen Vorbilder. Ging man auf der Insel noch davon aus, dass es „wahrscheinlich“ keinen Gott gebe, wird man hierzulande konkreter: „Es gibt – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – keinen Gott“.

Ein paar Anmerkungen dazu:

  1. Es lebe die deutsche Gründlichkeit. „Wahrscheinlich“ ist zu lasch, lässt zu viele Hintertürchen offen. Die deutsche Formulierung liefert doch eine nahezu wissenschaftliche Klarheit.
  2. Das schlechte Kopieren, von anderswo erfolgreichen Konzepten können nicht nur Christen, sondern auch Atheisten.
  3. Da Gott ein Gott der Unmöglichkeiten ist, wird es ihm besonders Freude bereiten, den Menschen in Deutschland im unwahrscheinlichsten Moment zu begegnen. Entdecke die Unmöglichkeiten.
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